Hochton-Frequenz-Therapie

Die Hochton-Frequenz-Therapie (HTFT) bietet in der Sportmedizin vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Sie eignet sich sowohl für die Behandlung akuter Verletzungen und Überlastungsreaktionen als auch zur Behandlung von Entzündungen (keine Infektionen).

Während bei der herkömmlichen Elektrotherapie die Eindringtiefe in das Gewebe begrenzt ist, liegt bei der HTFT selbst bei geringer Intensität der elektromagnetischen Felder eine unbegrenzte Eindringtiefe vor. Bei der Elektrotherapie werden zu wenige Aktionspotenziale in der Zelle generiert, um eine erforderliche Kettenreaktion für die Tiefenwirkung zu erhalten. Sie bricht nach ca. 0,5cm unter der Haut ab und es bleibt bei einer begrenzten, geringen Wirkung. Die über die volle Zeit einer Behandlungsstunde bei HTFT zu beobachtende Wirkung auf die Zellen und die damit verbundene Nachhaltigkeit des Behandlungserfolges ergeben sich aus der Komplexität der computergenerierten Frequenzmuster, die eine Zelladaption an die eingebrachten Frequenzen vermeiden. Bei der Elektrotherapie kommt es schon nach kurzer Zeit (ca.3 Sekunden) zur Zelladaption, wodurch die gewünschte Gewebebeeinflussung abgebrochen wird. Der Nachteil der HTFT ist der hohe zeitliche Behandlungsaufwand (eine Sitzung dauert eine Stunde). Dieser wird durch die dabei erzielte Wirkung allerdings aufgewogen. Je länger ein Frequenzmuster auf eine Zelle trifft, desto wirkungsvoller ist ihre nachhaltige Beeinflussung. Aus diesem Grunde ist es auch wichtig, die Sitzungen möglichst an ca. zehn aufeinander folgenden Tagen durchzuführen.

Die HTFT stellt als modulierendes Verfahren offensichtlich eine sehr gute Therapieoption dar, um die verletzungsbedingte Ausfallzeit bei Spitzensportlern deutlich zu verringern. Herkömmliche konservative Therapieverfahren sollen hierdurch nicht ersetzt, können aber wesentlich und sinnvoll ergänzt werden. Eigene Anwendungen v.a. bei Profifußballern, aber auch bei Athleten anderer Ballsportarten und Ausdauersportlern haben geholfen, dieses Ziel zu erreichen.

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