Langhantel-Krafttraining

Die Basis der Langhantelübungen bilden die Hebe- und Beugeübungen. Lastheben und Kniebeuge sind die Langhantelübungen, die den nachweislich größten Anteil am Muskelwachstum haben und die Kraftübungen schlechthin sind. Die koordinativ anspruchsvollen Übungen Reißen und Stoßen sind praktisch die Fortführungen in den komplexeren Bereich. Hierbei ist stets eine sehr starke ZNS Aktivierung, also eine Beanspruchung/Nutzung des Zentralen Nervensystems bemerkenswert. Häufig scheitern Athleten im Training an den Übungsserien, da sie mental nicht mehr in der Lage sind, das Gewicht technisch korrekt zu bewegen, obwohl sie muskulär noch Reserven gehabt hätten.

Beim Langhanteltraining ist also nicht die muskuläre Kraft allein, sondern auch eine optimierte Ansteuerung der Muskeln entscheidend. Mit den früher häufig trainierten Maschinen- und Bodybuildingübungen ist dies jedoch nicht trainierbar. Die Effektivität des Langhanteltrainings und den olympischen Hebeübungen ist also von dem Zusammenspiel von Muskel und Nervensystem abhängig. Reißen gilt als anspruchsvollste Form des Langhanteltrainings. Stoßen gilt als schwerere Übung, da mehr Last bewegt werden kann. Die Kniebeuge ist die beste Variante, um maximale Kraft aufzubauen (z.B. für Sprint und Sprung). Das gleichzeitig trainierte Zusammenspiel von Nervensystem und Muskel und die Optimierung des Bewegungsablaufs sind dann der entscheidende Unterschied zu jedem anderen Training, was evtl. als Alternative angeboten wird.

Wer sich dem Langhanteltraining öffnet, wird unglaubliche Fortschritte erzielen. Rückenschmerzen, mangelnde Leistung, fehlende Stabilität und stagnierender Muskelaufbau gehören dann der Vergangenheit an.

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